Neues von der Titanic II: Gleiche Biermarke wie vor 100 Jahren

Ist es die Schnaps-Idee des Jahrhunderts oder wird es die erfolgreichste Schiffsauferstehung, die man sich vorstellen kann? Nur wenige Tage nach dem 100. Jahrestag der Titanic-Katastrophe am 15.4.2012 kündigte der australische Milliardär Clive Palmer an, einen detailgetreuen Nachbau der Titanic in Auftrag geben zu wollen – allerdings ausgestattet mit moderner Technik des 21. Jahrhunderts und genügend Rettungsbooten. Und nicht nur das. Der Name der Reederei solle „Blue Star Line“ heißen, in Anlehnung an die White Star Line, die Reederei der echten Titanic.

In den letzen Monaten wurden diverse Planungsetappen veröffentlich, die Medien berichteten Weltweit.  Zuletzt gab es Bilder vom Test eines Holzmodells der neuen Titanic II im Strömungskanal. Das war im September 2013. Seitdem hört man nicht viel Neues.

Das gleiche Bier auf der Titanic II wie vor 100 Jahren
Doch die Planungen gehen offenbar weiter. Die Londoner Daily Mail hat jetzt erfahren, dass auf der neuen Titanic II die gleichen Getränkehersteller, Bier, Champagner und Weinbrände liefern werden, wie vor 100 Jahren. „Wrexham Lager“ , das gleiche Bier, das 1912 in Fässern auf die Titanic geladen wurde , wird ab 2016 wieder an Bord einer Titanic getrunken werden.  Brauerei Direktor Mark Roberts hatte erfahren, dass die Blue Star Line möglichst viele der historischen Lieferanten beauftragen wolle, die Gäste der Titanic II mit den gleichen Marken zu versorgen, wie vor 100 Jahren. Da hat er sich einfach bei Blue Star Line gemeldet und ein paar Flaschen des neuen „alten“ Wrexham Lager“ zur Verkostung geschickt. Erst vor 3 Jahren hatte Roberts die Produktion wieder aufgenommen, nachdem Wrexham 2000 in Konkurs gegangen war.

Clive Palmer indes hat in einem australischen Polit-Podcast neue Details zur Titanic II verkündet. Derzeit werden die verschiedenen Kabinenkategorien an Land nachgebaut und auf ihre Tauglichkeit und Umsetzbarkeit geprüft. „Ich hätte mir gewünscht, das alles wäre schneller gegangen, aber wir wollen keine Fehler machen“, sagt Palmer im Podcast der australischen Journalistin Michelle Grattan. Die Kiellegung soll nach aktuellem Timing im 3. Quartal erfolgen.  Als Bauwerft beauftragt wurde CSC Jinling in Nanjing, China.

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